MKZWO Magazin

Christian Broecking - Respekt! Die Geschichte der Fire Music

Bei mir im Hausflur lag letztens ein Buch mit dem Titel „Die Wut, die du im Bauch hast – Politische Rockmusik: Interviews, Erfahrungen“ rum, an dem ich nicht vorbei gehen konnte, ohne es mitzunehmen. Ein gewisser Steve B. Peinemann veröffentlichte 1980 eine Interviewsammlung mit Bands wie Floh de Cologne, Lok Kreuzberg, den Scherben und den Schmetterlingen, die nicht nur von Wiederholungen überflutet, sondern zum Teil auch richtig dämlich wurde. Hier ein Auszug: „Peinemann: Bist du der Meinung, dass die Bundesrepublik raus sollte aus der Nato? ...mehr

The Slackers - The Radio

Die Slackers tun sich schwer damit, einfach zu dem zu stehen, was ihr gutes Recht ist: Sich ein paar nette Tage in Berlin zu machen und eine Platte mit elf Coverversionen aufzunehmen. Stattdessen spricht Dave Hillyard (Saxophon) im dem Presseinfo beigelegten Interview davon, dass sie bewusst Ironie vermeiden wollten. ...mehr

V.A. - Space Is King – From Dub To Dubstep

Der Titel ist etwas irreführend, denn letztendlich befinden sich nur zwei Tracks auf der Compilation, die klar dem Dubstep zuzuordnen sind. Es beginnt mit zwei groovenden Noiseshaper-Stücken, die Adrian Sherwood bearbeitete. Die beiden Ruts-DC-Remixe von RSD und Dreadzone kennt man schon von der „Rhythm Collision Reloaded“ (siehe Review im MKZWO #111) und auch „Babylon’s Burning“ wird nochmals durchgenommen. ...mehr

Pyrolator - Ausland

Das zweite Soloalbum von Pyrolator ist mit Hilfe von einigen Mitmusikern wie Werner Lambertz, Holger Hiller, Frank Fenstermacher und Fredrik Nilsen von der Los Angeles Free Music Society und den Erfahrungen einer Amerikareise entstanden. Stampfende Elektrobeats treffen auf gelegentliche Noiseattacken von der Gitarre und einer unglaublichen Vielzahl von Synthispielereien. Was alles irgendwie zusammenhält, ist der Funk, der in den meisten Stücken eine wichtige Rolle einnimmt. ...mehr

Kraftklub - Mit K

Vergangene Woche ist das Debüt „mit K“ von den Chemnitzern (Karl-Marx-Stadt) Kraftklub erschienen. Bereits mit ihrem Reisewarnungssong „Ich will nicht nach Berlin“ polarisierten sie als nicht typische, deutsche Band. Die Jungs wollen und sind voller Inbrunst orientierungslos und heben sich mit Ideen, die man selbst manchmal gerne hätte, von der breiten Masse ab. ...mehr

Cécile - Jamaicanization

Ein Album mit dem Titel „Jamaicanization“ und das Cover verrät was damit gemeint ist. Keine andere wie Cécile Carlton oder auch als „Bad Gal“ bekannt startet mit diesem neuen Album den Versuch die ganze Welt mit musischem Einfluss zu jamaikanisieren. ...mehr

Uwe Kaa - Danebenbenehmen

Deutscher Reggae wird bunter mit Uwe Kobler aka Uwe Kaa nach seinem Solo-Debut „Endlich Single“ und seinem im April herausgekommenen ersten Soloalbum Album „Danebenbenehmen“, beides aufgenommen beim Label Irievibration Records. Zuvor war Uwe Kaa, wie wahrscheinlich zu erahnen nicht alleine, sondern Sänger bei den Roots Rockers, doch er wagt etwas Neues, etwas Anderes und erinnert ein wenig an Jack Johnsen. ...mehr

Boykott - Angriff die beste Verteidigung

„Mein Debut!“ Ein Statement eines Rappers, der aus dem hohen Norden stammt. Nicht wie sooft Hamburg, sondern Wilhelmshaven ist die Heimatstadt des 25-jährigen. „Der neue Norden“ mit seiner großartigen Single „Sommer“ ist zurück. Zurück aus einer Stadt, die sich ausschließlich um das Instandsetzen der Marine kümmert, doch alles andere geht den Bach runter und Naziübergriffe nehmen stetig zu. ...mehr

eLan - Next 2 Last

Der in San Diego ansässige eLan hat mit „Next 2 Last“ ein mehr als ordentliches Instrumentalalbum produziert, das modernen Elektro geschickt mit einer mitreißenden HipHop-Duftnote würzt. Seine Beats sind abgehackt und zerstückelt, aber größtenteils dennoch smooth und eingängig. ...mehr

Torch - Blauer Samt ReRelease

Als ich Torch das letzte Mal sah, fragte ich ihn, ob wir mal wieder ein Interview machen könnten, das letzte wäre ja schon zehn Jahre her. Er meinte, er hätte keinerlei Interesse mehr an Interviews und wir sollten doch lieber die laue Sommernacht genießen und uns „ganz normal“ unterhalten. Diesen Ansatz gab er dann nach 5 Minuten auf. ...mehr