MKZWO Magazin

Wally Warning - Slow Down

Geboren wurde Wally Warning in Aruba als Sohn surinamesischer Eltern. Wer noch nie da war, dem sei folgendes verraten: Aruba ist eine der drei ABC-Inseln in der südlichen Karibik, 25 Kilometer nördlich von Venezuela gelegen. Hört sich verlockend an. Schon als kleiner Junge spürte Wally, dass er sein Leben der Musik widmen wollte und lernte nachts heimlich sein erstes Instrument bei den venezolanischen Fischern - die Cuatro, eine kleine viersaitige Rhythmusgitarre aus Venezuela. Bald spezialisierte er sich gesanglich auf sein damaliges Jugendidol Otis Redding und machte sich auf Aruba bei diversen Bands einen Namen. Auf Slow Down regiert Wallys einfühlsamer Gesang, größtenteils begleitet von seinem Gitarrenspiel. Durch die spartanische Instrumentierung kriegen seine Texte, in denen es sich hauptsächlich um seine Spiritualität und die eigentliche Schönheit des Lebens dreht, und sein angenehm weicher Gesang ausreichend Fläche zum Wirken. Vom Genre ordne ich Wally in die Weite der Weltmusik ein. Es ist, das gebe ich zu, das erste Album und meine erste Begegnung mit Wally Warning, aber bestimmt nicht die letzte. Zwar habe ich beim ersten Durchhören verzweifelt nach Beats gesucht. Doch nach einem zweiten Durchgang bei einem ruhigen Abend mit meiner besseren Hälfte war ich begeistert, obwohl ich von Natur aus nicht wirklich der Singer/Songwriter Fan bin. Sehr angenehme Musik zum Lauschen und Entspannen zu zweit, auch gut geeignet für einsame Nächte auf der Autobahn. Slow Down hat mich persönlich restlos überzeugen können. Checkt ihn aus!

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