MKZWO Magazin

V.A. - Space Is King – From Dub To Dubstep

Der Titel ist etwas irreführend, denn letztendlich befinden sich nur zwei Tracks auf der Compilation, die klar dem Dubstep zuzuordnen sind. Es beginnt mit zwei groovenden Noiseshaper-Stücken, die Adrian Sherwood bearbeitete. Die beiden Ruts-DC-Remixe von RSD und Dreadzone kennt man schon von der „Rhythm Collision Reloaded“ (siehe Review im MKZWO #111) und auch „Babylon’s Burning“ wird nochmals durchgenommen. Es folgt ein recht alberner Remix vom Carl-Douglas-Klassiker „Kung Fu Fighting“ und eine ziemliche trippige Variante von den „Marijuana Dreams“ der Wiener Dubblestandart. Vom Altmeister Big Youth sind gleich zweimal Vocalfetzen zu hören, und zwar beim „Waterhouse Rock“ im Groove-Coporation-Remix und bei einer siebenminütigen, mitreißenden „Stalag“-Version namens „Jim Screetchy“ im Smith & Mighty-Remix. Die Trackauswahl erreicht nicht das Niveau der „King Size Dub“-Reihe, auch wenn sie unüberhörbar einige echte Perlen beinhaltet.