MKZWO Magazin

V.A. - Kokoo Riddim

Neben Jaqee oder Slonesta mit ihrem namensgebenden Tracks „Kokoo Girl“ und „Kokoo Junge“, gibt es allerlei Künstler wie Anthony B oder Maxim, die auf dem Kokoo Riddim, natürlich eine Rootdown-Produktion, ihre Texte per formen. Die diversen Künstler nutzen vor allem inhaltlich den motivierenden Charakter des mehr oder weniger exotischen Riddims. „Positive Vibes“, die jedoch manchmal durch den Inhalt, etwa politische Missstände, oder gar eine Kater-Stimmung, einen Kontrast haben. Herausragende Stücke auf dieser CD gibt es so einige. Ab Titel sechs wird es dann aber so richtig interessant. Anthony B mit „Praise the king“ und Nosliw mit seinem Statement – Nazis raus, haben zwar sehr unterschiedliche Songs, die aber gleichermaßen nice und krass im Einklang mit dem Kokoo Riddim sind. Die insgesamt 17 Tracks sind erfrischend und verschieden. Sie sorgen regelrecht für gute Laune. Am besten bringt meiner Meinung, Slonesta den Riddim zur Geltung. Den Kokoo-Jungen, den er beschreibt, hat wie der Riddim etwas Außerordentliches an sich. Lied Nr.13, Rojah Phad Phull mit “Hin und weg” hingegen wirkt eher wie ein ironischer Kontrast zum Riddim und erscheint quasi paradox. Zusammenfassend kann man echt sagen, dass der Riddim passend ist um einen Partysound der ganz anderen Art laufen zu lassen, oder aber auch um auf `ner Demo die richtige Basis zu liefern, vorzeige mäßig natürlich mit Lied Nr. 8 „Nazis Raauauauauus!“

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