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Joshua Moses – Joshua to Jashwha – 30 Years In The Wilderness

Seit Anfang April diesen Jahres ist diese mühevoll zusammengestellte Kompilation mit noch zum Teil unveröffentlichten Songs von Joshua Moses erschienen. Für ein Reggae-Urgestein dürfte diese ganz und gar nicht im CD-Regal fehlen. Vom britischen Label Bristol Archive Records wurden 30 Jahre Geschichte im weitesten Sinne als politische Botschaft verpackt und mit einem gesanglichen Meisterwerk geschmückt. Vielfältigkeit ist hier also unabdingbar.

Ganz gleich ob stilistisch, thematisch oder künstlerisch. Die Hervorragende Mischung aus Blues und Reggae wird abgerundet durch Dub-Versionen, auf die man sich wirklich gut einlassen kann. Die fünfzehn Tracks aus den Jahren 1978-2003 präsentieren Leidenschaft und seine Agitation gegen soziale Ausbeutung, Intoleranz und Unehrlichkeit, beispielsweise in dem Song „Stick IT UP“, der auch stilistisch von Rootsreggae nur so trotzt. Spirituell und Aufklärend zu gleich, passend für laue Sommerabende. Diese Platte bewirkt ein Zurückdenken an längst vergangene Zeiten, aber impliziert auch Probleme, denen wir uns auch heutzutage noch immer stellen müssen. Mit „Jah Time Has Come“, sollte einigen Zuhören klarwerden, sie kennen den Riddim, denn Damian Marley und Nas haben 2010 auf diesen Riddim den Track „Promised Land“ veröffentlicht. Im Einzelnen könnte man über die Songs sicherlich viel schreiben, aber lasst euch selbst darauf ein, es lohnt sich!

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