MKZWO Magazin

Food for Animals - Belly

When Chuck D said ‚bring the noise’ he had no idea noise like this was possible“, steht im Presseinfo und genau diesesn Satz könnte ich problemlos unterschreiben. Food For Animals, ein Trio aus Washington DC, machen auf ihrer Scheibe „Belly“ unglaublich viel Krach und dass ganz ohne verzerrte Gitarren. Verzerrt werden hier lieber die Drumsounds und das Sample-Fetzen-Gewitter, das auf merkwürdige Synthiloops trifft. Es brummt, quietscht und klirrt an jeder Ecke. Die Rapstyles sind trotz des sehr, sehr sperrigen Klanges recht bodenständig geraten und erinnern an Def-Jux-Veteranen. Mit der Art von HipHop, wie Food For Animals sie machen, kann man als Jugendlicher garantiert noch seine Eltern schocken, selbst wenn Papa und Mama eventuell selbst mit Ice-T oder N.W.A. aufgewachsen sind und sich noch gut daran erinnern können, wie provozierend das mal war. Die Frage ist nur, ob die heutigen Teens überhaupt auf diese Scheibe aufmerksam werden oder doch lieber weiter irgendwelchen MTV-Fratzen ihr Gehör leihen.

 

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