MKZWO Magazin

Fantan Mojah - Stronger

2004 eroberte Fantan Mojah mit seinem Hit „Hungry“ die Insel, ein Jahr später folgte sein Debütalbum „Hail The King“. Nun, mehr als drei Jahre später folgt der zweite Longplayer und irgendwie fragt man sich beim Hören, ob der Sänger wirklich denkt, er könne mit seinem Material aus der Masse an Reggae-Veröffentlichungen herausstechen. Hier wird ein Weg namens Modern-Roots eingeschlagen, der sich seit Ende der 90er nicht groß verändert hat. Die ausgewählten Riddims sind melodiös, gleiten angenehm dahin und sind zum Teil auch etwas detailverliebter arrangiert als irgendeine 08/15-Seveninch. Die Refrains sind leider inhaltlich und musikalisch sehr austauschbar. Fantan Mojah gefällt mir deutlich besser, wenn er in den Strophen zu seinem monotonen Singjay-Style findet. Bei „Dun Dem“ reitet er einen HipHop-Beat und auch die obligatorische Nyahbinghi-Ballade darf nicht fehlen, ansonsten gibt es nichts, was für Abwechslung sorgt. „Stronger“ ist abgesehen von zwei, drei Songs Standardware, die keinem weh tut, aber auch nicht sonderlich begeistert.

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