MKZWO Magazin

Summerjam 2012

Fast zwei Monate ist das 27ste Summerjam Festival nun her, genug Zeit um Erlebtes zu verarbeiten, Revue passieren zu lassen und nieder zu schreiben. „Together as one“ - So das Motto, unter welchem Gäste und Artists, drei wahnsinnige Tage genossen haben. Egal ob alteingesessene Reggaeliebhaber oder Summerjamneulinge, an diesem Wochenende kreierte jeder seine eigene Jam. Kein Wunder bei dem wiedermal herausragenden Lineup des größten Reggaefestivals Europas!Am Freitag begeisterten auf der Green- und Redstage die Headliner Max Herre, Tiken Jah Fakoly und Sean Paul die Massen und machten einen guten Startschuss für die darauffolgenden Tage und Nächte. Die Aftershow mit Christopher Martin und dem Soundsystem Kingston Town trug natürlich auch dazu bei. Die Auswahl zwischen der Green- und Redstage war am Samstag ähnlich schwierig: Irié Revolté und Jamaram oder Nneka und Protoje?! Die Eröffnung jedenfalls, war für viele ein Muss und genau das Richtige, um das Tanzbein zu schwingen mit dem Berlin Boom Ochestra. Das BBO lieferte als Opener eine bombastische Show ab und hatte zugleich einen seiner größten Gigs. Abgerundet wurde diese Nacht durch Groundation, Burning Spear oder Beenie Man. Größen, die so ziemlich jeder kennen sollte, der eine Vorliebe für Reggae hat. Doch damit nicht genug für den Samstag: Das Dancehall Soundsystem schlechthin „Sentinel“ aus Stuttgart, hatte unter anderem Assassin und zu Gast und heizte ein. Die Nacht zum Sonntag war entsprechend kurz, doch das Wetter war trotz anfänglicher Schwierigkeiten vielversprechend: Beispielsweise bei Sebastian Sturm, der die späten Nachmittagsstunden mit gefühlvoller Musik versüßte und auch die anschließenden Künstler hatten es in sich. Alborosie, Marsimoto und Stephen Marley luden ein zum Rootsreggae, Dancehall und zum Rap. Besiegelt wurden die Shows durch das Feuerwerk, das auf diesem Festival Tradition hat. Tradition hat auch die bunte Mischung - Ob jung oder alt, von nah oder fern, hier hatte sich so ziemlich jeder gern. Die Vielfalt ist eines der wichtigsten Merkmale dieses Festivalhighlights und so haben sich wieder Menschen aus den verschiedensten Regionen und Nischen zusammengefunden, um dem Alltagsstress feiernd zu entgegen. Stimmen aus dem Publikum betonen: „ Die Jam ist Balsam für die Seele!“ Keine Wunder, wenn die Tagesbeschäftigungen Grillen, Chillen, Mucke Hören und Schwimmen im Fühlinger See sind. Am Freitag ging die Jam zwar offiziell los, aber schon Tage vorher waren die Vibes auf dem Campinggelände rund um den Fühlinger See zu spüren. Zwischen Hängematte und Nutella Crêpes oder Bier und Bratwurst, hier ging es nur darum kreativ abzuhängen. Doch das nicht die einzige Impression: Lagerfeuer, Plumphosen und eine Trommeljamsession auf dem See. Die Vielseitigkeit des Summerjam Festivals ist unübertroffen und sorgt für eine jährlich steigende Anzahl an Besuchern. Spätestens zum 30sten Geburtstag wird das Summerjam Festival Rekord zahlen schreiben und den richtigen Bob, bei mindestens 30° im Schatten, aufleben lassen. :)

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