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Lumaraa gibt euch mehr

2016 könnte das Jahr für die fünfundzwanzigjährige Lumaraa werden. Sie wuchs als Sabine Gerling im beschaulichen Landshut in Bayern auf. Früh offenbarte sich ihr Talent für Texte und Melodien. Im Jahr 2008 ging es mit der Musik los: Mit dem Mixtape "Anfang einer neuen Zeit“ und ihren Musikvideos machte sie bundesweit auf sich aufmerksam. Damals wie heute verbanden ihre Songs unbändigen Hunger, beeindruckende Rap-Skills und Gesang mit gefühlvollen, authentischen Texten. Das Gesamtpaket stimmte von vornherein. Wie einst ihr großes Idol Kool Savas, zog es auch Lumaraa aus der Klein- in die Hauptstadt, um dort alles auf die Karte Musik zu setzen. Mit Tatendrang arbeitete sie in Berlin am ersten Album. Gleichzeitig wurde sie aber erstmals mit den Schattenseiten des Business’ konfrontiert. Ihr Talent und die immense Popularität im Netz weckte die Begehrlichkeiten der Musik-Industrie, die aus ihr ein Produkt formen wollten. Obwohl sie ihr Debütalbum „Mädchensache“ auf Platz 17 der Newcomer-Charts platzierte, fehlte ein Umfeld, das an sie glaubte. „Ich habe mir in die Musik reinreden lassen“, stellt sie in der Retrospektive fest. Lumaraas Beziehung zerbricht, so wie die Zusammenarbeit mit ihrem bisherigen Management und Produzenten. Sie zieht den fälligen Schlussstrich und beginnt die Arbeiten am zweiten Album – zunächst allein. Das von vielen Fans mit Spannung erwartete Album „Gib mir mehr“ ist eine Herzensangelegenheit für Lumaraa. Hinter sich weiß sie nun ein Management, das ihr den nötigen Rückhalt gibt, aber nicht in die Kunst reinredet. Aufgenommen hat sie das Album gemeinsam mit Robert Diekmann (Der Asiate, Silla) in Berlin. 2015 war Lumaraas Jahr. Unzählige Festival-Shows, zwei erfolgreiche Tourneen und die Produktion eines herausragenden Albums, sprechen für sich. Das Jahr 2016 hat problemlos das Zeug, noch Einen drauf zusetzen...

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