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Big Dada feiert seinen 20-jährigen Geburtstag

Dieses Jahr feiert Ninja Tune’s Schwesterlabel Big Dada seinen 20-jährigen Geburtstag. Auf die Welt brachte es 1997 Will Ashon als Ventil für die innovativste und progressivste Musik, die aus dem UK-Underground (und darüber hinaus) an die Oberfläche gespült wurde - und auch 20 Jahre später sieht sich das Label noch immer unerschütterlich diesem Ethos verpflichtet. Es ist schier unmöglich, Big Dada irgendeiner Klangfarbe oder einem Genre zuzuordnen, aber die Hingabe und die Vision, den Sound immer weiter voran zu treiben, war seit dem ersten Release stets zu spüren. So wurden über die letzten 20 Jahre Album-Meilensteine von Künstlerinnen und Künstlern wie u.a. Wiley, Diplo, Run The Jewels, King Geedorah (aka MF Doom), Roots Manuva, Young Fathers, Kate Tempest und Darq E Freaker veröffentlicht – um nur mal eine Handvoll zu nennen. Ebendiese Hingabe fand schließlich seine gebührende Anerkennung in zahlreichen Nominierungen für den bedeutendsten britischen Musikpreis, den Mercury Prize, sowie zwei Siegen: für Speech Debelle (2009) und für Young Fathers (2014). Um diesen wichtigen Punkt in der Geschichte Big Dadas entsprechend zu ehren, feiert das Label das Jahr 2017 über bis in das Jahr 2018 hinein mit Musik gegenwärtiger und neuer Künstlerinnen und Künstler, die den einzigartigen Spirit des Labels nicht nur verstehen, sondern auch leben, und es deswegen weiter voran treiben. Im Zuge dessen darf man sich auf neue Veröffentlichungen von u.a. Young Fathers, King Geedorah, Zomby, Hype Williams, Sampa The Great, Visionist, WEN, Farai, EERA, Kai Whiston und dem neuesten Signing Kutmah freuen, der heute seine brandneue Single „Bury Me By The River“ feat. Gonjasufi veröffentlicht. Basierend auf einem verkifften Swamp-Gitarren-Loop, eingespielt von seinem engen Freund und Mitstreiter Dario Roja Guerra (aka Natureboy Flako), erwachte der Track zum Leben, als Kutmah – bürgerlich Justin McNulty – ein Video bei Vine hochlud, in dem im Hintergrund das Instrumental dazu lief. ’Sufi kommentierte unter dem Video fragend, was das für ein Track sei und ca. vier Monate später schickte er einen dreckigen Gesangspart, den Justin sofort liebte. Der in England geborene, in L.A. aufgewachsene und nun in Berlin lebende DJ/ Produzent legt derzeit letzte Hand an sein Debütalbum an, das im Verlauf des Jahres auf dem Label erscheinen wird, das zu Teenagerzeiten den Geschmack von Kutmah deutlich formte.

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