MKZWO Magazin

Afrob

MKZWO: Wie siehst du selbst dein neues Album? Ziehst du Vergleiche zu deinen älteren Alben, sei es inhaltlich oder von der Produktion her?  Afrob: Ja, natürlich! Wenn ich nicht weiß wo ich herkomme, wie soll ich wissen wo es hingeht.  MKZWO: War es für dich schwer nach so einer langen Pause sich wieder ins Studio zu stellen? Hast du alles an einem Ort aufgenommen oder verteilt? Mit wem hast du alles zusammengearbeitet?  Afrob: Nein, überhaupt nicht! Das ist für mich kein Problem. Alles lief sehr gut. Da ich ja wieder verschiedene Producer auf der Platte habe, bin ich in Frankfurt, Düsseldorf, Berlin und Köln gewesen. Trotzdem hören sich alle Tracks wie aus einem Guss an. Ich hab halt ein gutes Händchen beim Beats picken.  ...mehr

Blumio

MKZWO: Wenn man sich die Videos von Dir bei Youtube anschaut, gerade bei „Hey Mr. Nazi“, wo du die 1 Million überschritten hast, liest man viele positive Kommentare. Jetzt ist das Album seit 2 Monaten raus, merkt man da schon den Erfolg?  Blumio: Ja , wir sind sehr happy, weil man den Erfolg schon sehen kann. Wir haben unseren eigenen Shop auf hipstore.de und dort können Fans die CD bestellen, die ich natürlich persönlich unterschreibe mit meiner Unterschriftenmaschine.  MKZWO: Sprich, deine Erwartungen wurden erfüllt bei diesem Album?  Blumio: Meine Erwartungen wurden übertroffen. Ich bin ja ein Risiko eingegangen, ich habe auf alles geschissen, was Gangzta oder Straße ist oder wie Rap klingen soll. Natürlich habe ich mir da meine Gedanken gemacht, wie es ankommt. Aber das Feedback ist echt cool.  ...mehr

Jan Delay

Das „dünne Weißbrot aus Hamburg Eppendorf“, wie er sich auf der letzten Beginner-Platte selbst bezeichnete, hat mal wieder eine Platte produziert, die seine Visionen von Tanzmusik erfolgreich in die Republik tragen wird. Wie der Albumtitel „Wir Kinder vom Bahnhof Soul“ schon andeutet, ging es ihm diesmal nicht um eine Neuerfindung, sondern um die konsequente Weiterführung des Funk- und Soullastigen Vorgängers „Mercedes Dance“. Man hört noch mehr Instrumentalpassagen und balladeske Momente, ansonsten gibt es wieder einen sich selbst feiernden Jan, der witzig reimt, Party macht, aber auch hier und da zweifelt und über die Hohlköpfe dieser Welt meckert, ohne den Biss seines Debüts zu erreichen. Dass ihm der Klang wieder um einiges wichtiger als politische Provokation war, erklärte er mir bei einem Interview am Potsdamer Platz.  ...mehr

Bojitos

MKZWO: Ihr seid jetzt seit drei Jahren aktiv unterwegs. Wie kommt es, dass ihr euch so lange Zeit gelassen habt, für euer Debutalbum? Bojitos: Wir haben erstmal einige Zeit gebraucht um uns in der Formation in der wir jetzt spielen zusammenzufinden. Außerdem wollten wirs wenn dann gleich gscheid machen, statt erst ein Demo oder eine EP aufzunehmen. Deswegen haben wir euch solange drauf warten lassen ;) ...mehr

Huss und Hodn

MKZWO: Wie habt Ihr beiden Euch kennengelernt? Hulk Hodn: Ehrlich gesagt, weiß ich das gar nicht mehr so recht... Retrogott: Ich weiß es aber schon noch. Irgendwann habe ich angefangen mich häufiger mit Leuten zum Freestylen und kollektiven Scratchen zu treffen. Bei einer dieser Gelegenheiten haben wir damals auch ein Video aufgenommen, welches in der Folge an einen befreundeten Kollegen gelangte, der einen guten Draht zu O-Flow von 4 Mille hatte. ...mehr

Die Zuagroastn

MKZWO: Im Juli habt ihr euer erstes Album veröffentlicht. Seitdem toured ihr im europäischen Ausland. Was hat sich seit dem für euch als Band am entscheidensten geändert, oder ist etwa alles gleich geblieben? Die Zuagroastn: Unsere Einstellung bleibt die gleiche : Wir versuchen immer eine super show zu machen egal ob wir vor 1000 oder wie am Anfang vor 30 Leuten spielen , ob am „reggae festival“ oder in Tirol am Feuerwehrfest. Wir kommen an Orte die wir so wahrscheinlich nie gesehen hätten. Mir gefällt dieses Leben. ...mehr

Rap Pack

MKZWO: Cool, dass es geklappt hat euch alle drei hier zu haben. Danke, dass ihr alle Zeit gefunden habt. Das Rap Pack gibt es nun schon seit 2005. Was habt ihr drei denn vor dem Rap Pack gemacht und wie haben sich eure Wege gekreuzt? DJ Razor Cut: Ich habe 2000 angefangen zu Breaken (mache ich immer noch) und dann etwa ein Jahr später mit dem Djing. Ribo sprach mich dann mal auf einer Jam an, dass das Rap Pack einen DJ sucht. Wir trafen uns ein paar Mal und seit dem bin ich mit im Trio. ...mehr

Ringo

MKZWO: Ringo, warum hast Du den Heiligen Georg für Dein CD-Cover gewählt? Was hat er für eine Bedeutung? Ringo: Der Heilige Georg ist eine Ikone aus Russland. Er symbolisiert das Gute im Menschen. MKZWO: Was bedeutet der Drache auf dem Bild? Ringo: Das Bild des Drachen zeigt uns die finsteren Eigenschaften des Menschen: Hass, Gewalt, Krieg, Neid, Intrigen – all das ist der Drache, das Symbol für all diese Eigenschaften. ...mehr

Manja

Denn eigentlich hatte Manja schon einen Plattenvertrag mit Four Music welcher auf Grund von Unstimmigkeiten nicht mehr zu Stande kam. Dadurch war Sie wieder auf Ihr eigenes Reggegefühl angewiesen und es dauerte nicht lang, bis Sie den Produzenten Phil Harmony traf und es wieder Lichtblicke am Horizont gab. Das Album wurde produziert von Andreas Wendland und von der House Of Riddim Band sowie Jr. Blender eingespielt. Im Jahr 2007 vertrat Sie zusammen mit der Far East Band Ihr Heimatbundesland Sachsen beim Bundesvison Songcontest wo Sie sich einer breiteren Öffentlichkeit vorstellte. ...mehr

Uwe Banton

Neben Artists wie Manu Ranking und Ganjaman ist er einer der Menschen, die in ihren Texten tief spirituelle Aussagen verpacken, ohne dabei den Zeigefinger zu erheben. Es geht bei ihm immer um eine positive Botschaft, ohne dass dabei die negativen Dinge ignoriert werden. Am Ende kommt es aber auf das Gute an! Am 29. Mai 2009 erschien Uwes zweites Album „Rightful Place“ auf MKZWO-RECORDS. Zu hören gibt es 18 Roots Reggae Stücke und einige Features mit guten Freunden des Sängers. Näheres könnt ihr jetzt in diesem Interview nachlesen. ...mehr