MKZWO Magazin

Amewu

„Wenn ich im Arsch bin, ändere ich dadurch auch nichts.“ Wer ihn einmal live gesehen hat, wird nicht bestreiten können, dass Amewu ein außerordentlich gutes Timing und beeindruckende Faststyles besitzt. Die Technik öffnete ihm bereits einige Türen, aber es soll da draußen immer noch Fans von deutschsprachigen Raps geben, die seine „Entwicklungshilfe“ (Review im MKZWO #102) noch nicht gehört haben. Amewu setzt sich auf dem Debütalbum inhaltlich mit seinen Erfahrungen, Wünschen, Enttäuschungen, Imagerappern, Roland Koch, der Macht der Musik, Schicksal, Freiheit und vielen anderen Dingen auseinander. Dazu suchte er sich meist etwas düstere, aufmerksam arrangierte Beats von Acht, Zenit, Shiranu, Chaosfaktor und weiteren aus. Ich besuchte ihn in Neukölln und fragte nach.  ...mehr

Blumentopf

„Je weniger du planst, desto besser wird die Session!“ Während andere Kollegen sich auf ihrem einmal erreichten Kultstatus ausruhen, halbgare Belanglosigkeiten veröffentlichen und live mehr als langweilen, spielen Blumentopf ein fast komplett ausverkaufte Freestyle-Tour, bevor sie wieder in den Album-Tournee-Kreislauf zurückkehren werden. In Hamburg standen sie an die drei Stunden auf der Bühne und freestylten sich über Gott und die Welt den Mund fusselig. Gut, dass ich Cajus und Roger schon vor der Show sprechen konnte.  ...mehr

Hi Kee

MKZWO: Hallo Hi Kee, Du bist jetzt gerade wieder zurück von Deinem ersten Promotrip nach Europa. Erzähl uns bitte ein wenig von Deinen Eindrücken der Shows und allgemein von Deinen Erlebnissen! Hi Kee: Es war eine tolle Erfahrung das erste mal durch Europa zu reisen. Es war besser als erwartet! Die Shows waren wie ein Schub für mein Selbstbewußtsein, fantastische Vibes! Ich habe jede Menge Leute aus verschiedenen Ländern kennengelernt und diverses neues Essen probiert! Und neben all diesen wundervollen Eindrücken habe ich versucht irgendwie mit der Kälte fertig zu werden, die ich vorher so noch nie erlebt habe...  ...mehr

Jeyz

Im Frankfurter Nordwestzentrum haben wir uns mit dem Bozz‐Urgestein Jeyz getroffen und ihm einigen Fragen zu seinem neuen Mixtape „Zeit zum Scheinen“, dem Ende von Bozz‐Music und seinen schauspielerischen Ambitionen befragt. Dabei erfahren wir nicht nur das der sizilianische Rapper immer ein Bozz‐Musiker bleiben wird, sondern auch wie er mit einer Kalaschnikow in der Hand beinahe verhaftet worden wäre.  ...mehr

Rohdiamanten

MKZWO: Ihr gehört zwar nicht unbedingt zu den deutschen Rapstars, seid aber schon länger dabei. Erzählt doch mal etwas über Euren bisherigen Werdegang.  Rohdiamanten: Angefangen zusammen Songs aufzunehmen haben wir 2001, damals noch zusammen mit Mirko Polo, DJ Cuttler und Al Terego. 2003 haben wir dann über DJ Lifeforce’s Beats aus der Bude unsere erste Platte namens „das Tape“ rausgebracht. Der Name rührt daher, dass das Teil damals tatsächlich noch auf Tape (und auf CD) erschienen ist. Nach unzähligen Auftritten und ersten Aufnahmen für ein zweites Bastlaz Album meinte Mirko dann er müsste, statt mit uns, lieber ein halbes Jahr lang mit einem Mädel in die Kiste; dabei hatte die nicht mal ein Mic. Naja, jedenfalls haben Tommy und ich weiterhin konstant Tracks aufgenommen.. bis Heute. Der Rest ist Geschichte, wie man so schön sagt. Zwischen uns und Mirko gibt’s aber kein böses Blut, da kommt ganz sicher noch das zweite Bastlaz Album in 2013 ;-) ...mehr

Empulse & 12bit

Seit mehr als 10 Jahren sind 12bit und Empulse als Produzenten tätig. Aufeinander aufmerksam wurden die beiden im letzten Jahr, als sie die aktuelle Produktion des jeweils anderen feierten. 12bit hatte gerade “12bitphil featuring” (mit u.a. Huss`n`Hodn, Afrob, …) released und Empulse bot “44 Minuten Ruhm” (mit u.a. Donato, Maeckes, …) zum Download an. Beide verbindet die Liebe zur Musik und eine lange Liste von Produktionen mit vielen Künstlern aus dem deutschen Rapgeschäft. Soeben haben sie ihr Mixtape „...süchtig...“ released. ...mehr

Smash 137

MKZWO: Adrian, wie fühlst du dich kurz vor dem Release deines Buch Smash 137 - smash proof?  Smash 137: Sehr gut. Ich habe mich sehr gefreut, als ich mein Buch zum ersten Mal in meinen Händen hielt. ...mehr

Del Tha Funky Homosapien

„Einfach weitermachen - leben!“  An guten Rappern hat es der amerikanischen HipHopszene glücklicherweise noch nie gemangelt, aber Leute, die mit ihrer Stimme und ihrem Style so einzigartig klingen, dass man sie immer problemlos erkennen kann, gibt es deutlich weniger. Der näselnde Q-Tip wäre so ein Paradebeispiel für dieses seltene Phänomen, aber auch Busty Rhymes oder eben Oaklands Del Tha Funky Homosapien! Mit Hilfe seines Cousins Ice Cube veröffentlichte er bereits 1991 sein Debüt „I Wish My Brother George Was Here“ mit dem Superhit „Mr. Dobalina“, der immer noch jede Party rocken kann. Im Laufe der Jahre wechselte er von Elektra in die Indieriege, lieferte Stücke für Computerspiele ab, unterstützte höchst erfolgreich die Gorillaz, tauchte als Gast bei Crews wie Digital Underground, Zion I und Jurassic 5 auf und nahm mit Dan The Automator und Kid Koala das fabelhafte Science-Fiction-Rap-Konzeptalbum „Deltron 3030“ auf. ...mehr

Brother Ali

„Ich bin einfach nur glücklich über jeden, der kommt.“ Dankbarkeit ist ein wiederkehrendes Motiv in den Texten von Brother Ali, und dass, obwohl es auch oft um schmerzhafte Erfahrungen und Wut geht. Dankbar ist er dennoch, natürlich besonders seinen Hörern gegenüber. Die haben ihn in den letzten Jahren ins Indie-Rap-Herz geschlossen und auch hier in Europa konnte er von seinen Atmosphere-Kumpels Slug und Ant profitieren, die ihn 2000 für ihr Label Rhymesayers unter Vertrag nahmen. Das neue Album „Us“, abermals eine intensive Zusammenarbeit mit Ant, führte ihn unter anderem ins Berliner Cassiopeia. Während Amewu, Chefket und DJ Werd mit dem Soundcheck für ihre gelungende Supportshow beschäftigt waren, eilte ich, scheinbar als einziger Schreiberling dieses Abends, zu Brother Ali, der mir ein paar Fragen beantwortete, bevor er zum Mikrophon griff und es 100 Minuten lang nicht mehr loslassen konnte. ...mehr

Maxeel

Maxeel ist einigen schon ein Begriff durch sein in 2007 veröffentlichtes erstes Album „Paradies“ das schon in den Vorverkäufen überraschend in die TOP 100 bei amazon kletterte und ihm zu deutschlandweiter Bekanntheit verhalf. Er war vor und nach seinem Debüt auf verschiedenen Mixtapes wie z.B. dem „German American Gangster“ Mixtape mit Jay Z. Nun erscheint sein neues Album „Soundtrack eines Lebens“ wozu er uns einige Fragen beantwortetet hat. MKZWO: Für die die dich noch nicht kennen, wie bist du zu Hip Hop gekommen ?  Maxeel: Angefangen habe ich ungefähr Mitte der Neunziger mit Hip Hop. Ich habe in den Jahren fast alles mitgenommen was mit Hip Hop zutun hat: Tanzen, Graffiti und dann später auch Rap. Irgendwann habe ich nur noch gerappt. Ich komme aus einer kleinen Stadt namens Altena die liegt am Rande des Ruhrgebiets, Anfang des Sauerlands, dort gab es nicht viel was wir Jugendlichen mit uns anfangen konnten. ...mehr