MKZWO Magazin

Megaloh

„Hiphop als Kulturform anerkennen!“ - Er nennt es nicht einfach nur HipHop, sondern zeitlose Kunst. Uchenna van Capelleveen ist sein Name, doch für viele einfach nur Megaloh. Aber was heißt 'nur', er macht immerhin schon seit fast 10 Jahren Musik. Los ging es mit 'Snoop Dogg – Doggystyle', sein Startschuss für die Inspiration, sich intensiver mit Rap-Musik auseinander zu setzen. Weiter ging es mit einem Weg, der auch viele Stolpersteine zu verbergen hatte, doch er ließ sich nicht unterkriegen.

Bei Nesola, dem Lable von Max Herre und Joy Denalane, unter Vertrag, erscheint nun endlich ein Album auf ewig. Mit „Endlich Unendlich“ bekommen wir einen Eindruck vom ehrlichen und erfahrenen Megaloh, aufgewachsen in Berlin-Moabit. Zeitlos ist seine Devise und Bescheidenheit, die Maske die er trägt. Nicht der finanzielle Erfolg sondern ein Verständnis für seine Inhalte sind seine Motivation. Ein Zwei-Meter-Mann mit klarer Linie, ohne sich von seinem Weg abbringen zulassen, mit ehrlicher Musik und nah an der Realität. Sachen die er selbst erlebt hat und ehrliche Gefühle, will er seinen Zuhören mitteilen und ihnen dabei Alternativen aufzeigen.

Ich hatte das Glück, bereits vor Veröffentlichung, über sein Werk und ihn, einige Dinge erfahren zu dürfen:

 

MKZWO: Hallo Megaloh, hast du ausgeschlafen?

 

Megaloh: Hallo. Nein, das habe ich schon seit Jahren nicht mehr!

 

MKZWO: Ok. Obwohl das ja gerade auch für dich wichtig zu sein scheint. Auf deinem neuen Album gibt es einen Song mit dem Titel „Schlaf“. Wat meinst denn damit?

 

Megaloh: Der Song behandelt Themen, bei denen man nicht unbedingt schlafen kann. Es geht eher darum, dass wir in diesem ständigen und täglichen Hamsterrad stecken. Niemand ist zufrieden und keine hat genug Geld. In diesem Song werden Sachen angesprochen, die man eigentlich verdrängen will, aber nicht kann. Ich kann das in meinem Traum leider auch nicht.

 

MKZWO: Lass uns mit deiner Laufbahn weitermachen. Kannst diese kurz beschreiben?

 

Megaloh: Kurz und knapp geht’s leider nicht, da ich schon seit 1993 Musik mache. Los ging alles mit der Platte Snoop Dogg – Doggystyle. Das gab mir die Inspiration mit dem Rap zu beginnen. Zunächst rappte ich auf Englisch, denn das ist ja auch meine Muttersprache. 2000 habe ich mich dann entschieden auf deutsch zu rappen, weil ich hier lebe und hier die Leute erreichen wollte. 2002 gründete ich zusammen mit meinem ehemaligen Produzenten das Label „Leveleight“. Bis 2007 haben wir einige Dinge rausgebracht. Es kam jedoch nicht richtig ins rollen. Danach ging es halt schleppend weiter. 2010 hab ich dann als Abschied die Monster EP herausgebracht. Abschied, weil mir klar wurde, ich werde langsam auf die 30 zugehen und hatte nicht das Gefühl meine Arbeit würde sich lohnen. Ich habe eben viel reingesteckt und nichts rausbekommen. Mit der Monster EP, wollte ich erstmal nur noch für mich Musik machen, um Dinge zu verarbeiten.- Mit dem Zuspruch habe ich gar nicht gerechnet; Mit der Monster EP ist so ein bisschen das alte Ego gestorben. Ich habe eine andere Herangehensweise an die Musik , oder speziell an HipHop entdeckt. Mir ist bewusst geworden, was mir wirklich wichtig ist, nämlich Musik zu machen, die den Leuten auch was geben kann, auch wenn sie nicht unbedingt Hiphop-Hörer sind.

 

MKWZO: Seit 2010, deinem Tiefpunkt, hast du viele Gefühle niedergeschrieben und in deinen Texten verarbeitet. Ist das jetzt die Richtung, die du ansteuerst, zumindest inhaltlich?

 

Megaloh: Das ist aufjeden Fall die Richtung, in die ich versuche mich zu bewegen.

 

Teilweise waren die Ventilsongs 2010 einfach zu hart und wirklich nur für mich gedacht. Mir ist der Ansatz immer wichtiger geworden, etwas echtes und überdauerndes zu machen. Gerade solche Themen mit ständiger Relevanz sind mein neuer Anspruch. „Endlich Unendlich“ hat natürlich auch eine Massage. Mein Spaß am Rap ist auch wieder gekommen und ich mache natürlich auch gerne Spaßtracks.

 

MKZWO: In deiner Biografie steht, du hättest Hunger wie ein Newcomer und besitzt gleichzeitig die Weitsicht eines Veteranen.Wie würdest du das einschätzen?

 

Megaloh: Das stimmt schon irgendwie. Der Veteran erklärt sich dadurch, dass ich schon echt lange Musik mache und seit 10 Jahren quasi Musik schon herausbringe. Ich habe ewig an meinen Rapskills gefeilt. Auf der anderen Seite, habe ich jetzt wirklich 'Hunger' und will es wissen. Ich habe 110 Prozent reingesteckt in das Album und sehe jetzt eine Perspektive, die ich vorher nicht gesehen habe. Ähnlich wie ein Newcomer, habe ich wirklich alles rein gesteckt in diese Chance.

 

MKWZO: Was ist deine Mainmassage für dein kommendes Album „Endlich Unendlich“?

 

Megaloh: Die Mainmassage von „Endlich Unendlich“ ist: Glaub an dich selbst! Glaub an das, was dir wirklich am Herzen liegt und geh dafür!

 

MKZWO: Nochmal zurück zur Weitsicht. Kommt das du auch einige schlechte Erfahrungen gemacht hast und vorsichtiger an die Dinge heran gehst? Musstest du erst einmal Fragen für dich selbst beantworten, damit du im Nachhinein deinen ultimativen Flow finden konntest?

 

Megaloh: Mir geht es da um den Inhalt. Ich habe viele Fehler in der Vergangenheit gemacht und habe daraus Erkenntnisse gezogen und kann diese nun auch mitteilen. Ich würde nicht sagen, dass ich nicht nur einen Flow hab.Ich versuche vor allem deutlich zu rappen und die Wörter mit Nachdruck zu bringen, damit die Dinge eine gewisse Klarheit haben. Deshalb sind viele Flows eher ruhig und nicht so hektisch gehalten. Ich mache auch dubbletime Sachen. Ich habe in meinem Leben schon viele Flows gehabt bzw. gemacht. Mit den verschiedenen Herangehensweisen entwickelt man sich weiter. Dieser Anspruch war immer da und wird auch immer bleiben.

 

MKZWO: Man liest ab und zu, du hättest einen gewissen Perfektionismus oder du bist erst zufrieden wenn alles bis ins kleinste Detail perfekt ist. Inwieweit trifft das auf dich zu?

 

Megaloh: Ich bin extrem selbstkritisch und das ergibt sich, denk ich mal, aus eben diesem Streben. Ich bin ziemlich spät zufrieden mit etwas. Ich muss das Gefühl haben, ich habe alles reingesteckt, oder es fühlt sich auf Anhieb super an. Ich feile ansonsten noch ständig dran herum. Das wirkt sich auch beim Freestyle aus. Ich habe da einen super hohen Anspruch und gerade wenn ich vor Leuten rappe, will ich es perfekt machen. Beim freestylen kann man das nicht vorhersehen, da behindert mich dann schon mal der Perfektionismus. Ich freestyle also eher ungern.

 

MKWZO: Ist dein hoher Anspruch bei „Endlich Unendlich“ komplett erfüllt worden?

 

Megaloh: Ja, auf jeden fall. Ich habe meinen Fokus nicht auf Raptechniken und Reimstrukturen gelegt, sondern auf den Inhalt und die Massage, die dahinter steht. Die Leute sollen zuhören und nicht von irgendwelchen krassen Techniken abgelenkt werden. So wie ich es mir vorgestellt habe, so will ist es auch gesagt wissen.

 

MKZWO: Bei „Endlich Unendlich“ werden viele Perspektiven und verschiedene Alltagssituationen angesprochen. Wolltest du von Anfang an hervorrufen, dass sich viele Leute damit identifizieren können, weil sie so etwas Ähnliches auch schon mal erlebt haben?

 

Megaloh: Ja. Mein Ziel war es die Leute anzusprechen. Mir hat es nicht gereicht, irgendwelche Hiphop-Techniken zu präsentieren oder einen besonders guten Flow an den Tag zu legen. Das Anliegen war, eine Musik zu machen, die diejenigen auch hören und verstehen können, die bislang keinen Kontakt zu Hiphop gehabt haben. Das hat sich aber Stück für Stück ergeben. Ich habe einfach einen Beat nach den anderen bearbeitet und das was sich ergeben hat, dann auch gemacht. Los ging es mit dem Song „Loser“. Damit ging es gleich ins Eingemachte. Dieser Song beschreibt im Wesentlichen meinen Alltag und danach war es dann auch leichter.

 

MKWZO: Was würdest du sagen, wie wird Hiphop heutzutage in der Gesellschaft angesehen?

 

Megaloh: In Deutschland, im Gegensatz zu Frankreich und USA, ist Hiphop nicht etabliert als Kulturform. Das ist schade, weil viele Stereotypen im Kopf haben. Natürlich gibt es viele negative Klischees. Es wird ziemlich oft belächelt, ziemlich schnell bilden die Leute sich ein zu frühes Urteil. Ich denke, dass im Rap grundsätzlich ein literarischer Gebrauch mit dem „Wort“ herrscht, den man sonst in der Gesellschaft nicht findet. Es wird einfach trainiert, mit dem Wort an sich umzugehen. Dafür sollte dann auch die positive Anerkennung folgen.

 

MKWZO: Das hat dann auch Parallelen zum Graffiti oder Street Art, oder nicht? Also, die Gesellschaft bekommt indirekte Botschaften vermittelt?

 

Megaloh: Ja, da hast du recht. Wir haben beispielsweise ein Video mit der One-Up-Crew bei 16 Bars rausgehauen. Das ist das Video zum Song „Dr.Cooper“. Das war aufjedenfall eine Gute Sache, eine tolle Zusammenarbeit. Da hat man natürlich auch gemerkt, das Hiphop und Graffiti einhergehen.

 

MKZWO: Was erwartet uns da genau?

 

Megaloh: Ein Perfomance-Video. Ein richtiger Rap-Track, bei dem die Werte des Hiphop hervorgehoben werden, aber alles so ein bisschen mit Augenzwinkern. „Dr.Cooper“ bezieht sich auf die Figur der „Bigbang Theory“, der Shelden. Der „Übernerd“, der schlauer ist als alle anderen, aber gewisse soziale Defizite hat. Das ist so eine Metapher, die ich für mich in der Rap-Szene genutzt habe. Ich bin in dem Song, der Dr. Cooper des Rap-Games.

 

MKZWO: Mal etwas ganz anderes.Was hältst du vom Rap aus der linken Szene? Kennst du Sookee und ähnliche Berliner Rapper_innen , die viel Sozialkritik üben und auf Sexismus, oder ähnliche prollige Inhalte. in ihren Texten verzichten? Wo liegt da inhaltlich dein Fokus mittlerweile?

 

Megaloh: Ich finde das gut. Sozialkritische Texte haben ihre Wichtigkeit im Hiphop genauso wie Proll-Rap, Gangsta-Rap oder auch Party-Rap. Ich bin mittlerweile mehr bei 'conscious', meine Texte sind auf jeden Fall dabei bewusster zu werden. Sozialkritik ist auch dabei, aber darauf liegt nicht das Hauptaugenmerk bei meinen Texten. Mir geht es eher so um die Menschen an sich.

 

MKWO: Kann der zeitlose Charakter von „Endlich Unendlich“ auch irgendwann ein Ende haben? Wenn du dich beispielsweise weiterentwickelst und für dich gänzlich andere Dinge Priorität bekommen? Kann es eventuell auch passieren, dass du den Titel irgendwann lieber hättest anders gewählt?

 

Megaloh: Ich denke, der Titel passt und wird auch auf längerer Sicht passen. Der Anspruch war von Anfang an etwas Zeitloses zu schaffen. Es ging mir darum Musik zu machen, unabhängig von irgendeinem Trend oder so. Selbst wenn sich Dinge in meinem Leben ändern, ich bin zu dem Zeitpunkt ehrlich gewesen. Die Sachen, die ich in dem Album gesagt habe, sind vom Herzen gekommen. Es gibt ja auch diesen Spruch: „Ehrlichkeit währt am Längsten!“ Es ist nie falsch ehrlich zu sein. Auch wenn sich die Einstellung später ändern könnte; Es sind jetzt keine Aussagen darauf, die z.B. Beispiel nur provozieren. Oder solche, die ich später mal bereuen könnte.

 

MKZWO: Wenn man sich mal so umhört, dann betonen einige Stimmen, du seist endlich angekommen und wirst in diesem Jahr verdienterweise durch die Decke gehen. Wie stehst du dazu? Hast du auf dich warten lassen?

 

Megaloh: Das ist das Leben. Bei seinen Plänen wird einem zu schnell ein Strich durch die Rechnung gemacht. Ich hätte gerne schon eher erfolgversprechende Musik rausgebracht. Ich hab mir natürlich nicht vorgestellt 10 Jahre den steinernen Weg gehen zu müssen. Aber letztendlich hätte ich die Platte wahrscheinlich so gar nicht machen können. Und vielleicht wäre es auch nicht so, dass die Leute jetzt einheitlich sagen: „So, das ist es jetzt!“. Ich glaube nicht unbedingt daran, dass das Album direkt durch die Decke geht. Ich würde mir das zwar wünschen und die Qualität des ganzen Albums lässt das denk ich mal auch zu. Meine Erfahrungen bestätigen jedoch, dass die Leute immer länger brauchen,um auf mich klarzukommen.

 

Es gibt zwar viel mehr Promotion und eine gut organisierte Album-Kampagne, aber ich denke, dass viele Leute erst noch überzeugt werden müssen. Und dafür nimmt sich mein Album zeit.

 

MKZWO: Ein Star ist für mich jemand der oben ist, um anderen den Weg zu leuchten.“, dies ist ein Zitat von dir. Wenn den „Star“ mal Musiker bezieht, die hoch oben am Musikhimmel stehen, beispielsweise Samy Deluxe mit seinem derzeitigen Projekt, Herr Sorge. Er spricht damit ja diverse problematische Zustände an und versucht den Leuten, Denkansätze zu vermitteln. Findest du man steht im weitesten Sinne in der Pflicht als „Star“ Lösungen zu liefern?

 

Megaloh: Zunächst zu Herr Sorge. Das finde ich gut, der ist ja auch echt mutig. Samy bekommt auch viel Kritik dafür. Das ist für mich wirklich weg-leuchtend: Mutig sein und aus Überzeugung Wege zu gehen, für sich und für die anderen. Mit „Endlich Unendlich“ versuche ich auch den Leuten, den Weg zu leuchten. Ich stehe jetzt nicht da und zeige mit dem Zeigefinger auf die Leute und spiele den Lehrer, der alles weiß. Sondern ich lass die Leute teilhaben an meinen Erfahrungen und an meinen Erkenntnissen,die ich daraus ziehe und jeder kann das für sich selbst sehen. Es wird eventuelle viele geben, die ähnliche Situationen kennen und vielleicht noch keine Lösung haben. Dann könnte meine Lösung vielleicht eine Alternative sein. Das ist alles. Musik hilft!

 

MKZWO: Hier ein Satz aus dem gleichnamigen Song „Endlich Unendlich“: „Manchmal ziehst du auch mit einem Aussichtslos den Hauptgewinn.“ Beschreibt das im Großen und Ganzen deine Entwicklung seit 2010?

 

Megaloh: Ja, das fasst das Ganze schon ganz gut zusammen. Ich habe selber nicht mehr daran geglaubt und dann ergab sich zum Glück für mich die Situation, in der ich jetzt endlich ein Album machen konnte, was ich vorher so nicht hätte machen können. Mit super Leuten und einem riesigen Team, die sich alle irgendwie für mich einsetzen. Seit 2011 bin ich bei Nesola und jetzt bei Universal im Vertrieb. Und es läuft einfach sehr gut. Zu keinem Zeitpunkt versucht man mir irgendetwas aufzudrängen, oder mich zu verbiegen. Im Nachhinein kann ich nur sagen, dass die Entscheidung richtig und wichtig war.

 

MKWZO: Schön zu hören. Stehen schon irgendwelche Festivals fest für den kommenden Sommer?

 

Megaloh: Ja.Auf dem Splash beispielsweise am Freitagabend, da habe ich einen echt guten Slot bekommen, darauf freue ich mich besonders. Auf dem Hiphop-Open, werde ich auch sein. Ansonsten wird hoffentlich noch so Einiges dazu kommen.

Mit Max Herre werde ich wahrscheinlich auch wieder unterwegs sein, aber das entscheidet sich spontan. Da weiß ich immer erst so ziemlich am Schluss, was abgehen wird.

 

MKZWO: Am Anfangen sprachen wir über Snoop Dogg, wie findest du sein neues Reaggaeimage - Snoop Lion und dass er damit dieses Jahr auf dem Summerjam Headliner sein wird?

 

Megaloh: Das hab ich noch nicht gehört ehrlich gesagt, aber Snoop kann sich so etwas erlauben. Er ist einfach eine Ikone, das was er darstellt, kann auch wirklich nur er darstellen. Einen Ganjabezug hat er ja. Vielleicht hat er das ja auch nur gemacht, um auf dem Summerjam spielen zu können oder sein Stil bleibt in Zukunft einfach softer.

 

MKZWO: Kommen wir zum Schluss noch einmal auf einen Song aus deinem Album zurück, nämlich Yogibär. Da hast du ja auch ein paar Reaggae-Elemente untergebracht, bietest aber ziemliches Kontrastprogramm. Wie kam das zustande?

 

Megaloh: Ich pöble in dem Song „Yogibär“ eigentlich nur rum, das stimmt. Ich bin eben der Yogibär. In der Zeichentrickserie, klaut der Yogibär den Leute immer ihre Picknickkörbe. Und ich klaue den Rappen ihre Picknickkörbe auf dem Song. Er sagt ja auch immer: I'm smarter than the average bear“. Dabei ist er voll der Depp, aber er hält sich einfach für den Schlausten. Und ja, ich bin schlauer als alle Rapper.

 

Mit einem breiten Grinsen im Gesicht und nicht wissend, ob er lieber Dr. Cooper oder doch der Yogibär sein möchte, verabschiedete Megaloh mich.

 

Eines ist durch diesen Gedankenaustausch bestimmt klar geworden, Hiphop bekommt in diesem Jahr ein neues/altes Gesicht. Mit „Endlich Unendlich“ liefert er uns einen Einblick ins Private und lässt Identifikationsspielraum. Zugleich ist dies eine Platte, die man selbst nach Jahren noch den zeitlosen Charakter behält. Eben Mucke für die Leute. Megaloh hat wieder Kurs aufgenommen und lässt sich nicht beirren, denn Ehrlichkeit währt am längsten!

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