MKZWO Magazin

Crooked

Word. Sound. Movie Gut, daß es S.H. Fernando Jr. gibt. Sein Standardwerk “The New Beats” ist Pflichtlektüre für den HipHop-Interessierten und sein Label Word Sound stellt eine Plattform für experimentellen HipHop im weitesten Sinne dar. Unter “Spectre” veröffentlicht er seine eigene, zu Unrecht oftmals verschmähte Interpretation des universellen und frei von allen Genrefesseln spielendem HipHop. Sein neuestes Projekt ist nicht weniger als ein Spielfilm. ...mehr

20 Jahre HipHop in Deutschland

Wer beim Lesen des Buches “20 Jahre HipHop in Deutschland” von Sascha Verlan und Hannes Loh (Anarchist Academy), über das wir bereits in MKZWO Nr. 20 berichteten, Lust verspürt hat, die erwähnten Songs auch anzuhören beziehungsweise sich diese zuzulegen wird dabei auf Probleme gestoßen sein. Vieles wurde nur in kleinen Stückzahlen veröffentlicht und ist heute nur noch über sehr gut sortierte Läden oder e-Bay & Co. zu Sammlerpreisen zu erhalten. ...mehr

Himself

“HipHop Is What Runs This Country” "Whether In The Face Of The Luxury Of The Privileged Or Surrounded By The Hardships Of The Downtrodden... Providence Plays No Favorites", so der vollständige Titel des kürzlich erschienenen Albums des Netherworlds-Mitgliedes Himself. Geboren wurde er in Chicago wuchs in Los Angeles auf und verbrachte zwischendurch noch etwas Zeit in Phönix, Arizona. So mit circa zehn Jahren begann er zu rappen, ab dem zwölften Lebensjahr dann ernsthafter. Mit etwa fünfzehn verkaufte Himself die ersten Tapes... ...mehr

Microphone Mafia

Die aus dem weniger interessanten Kölner Stadtteil Flittard stammende Microphone Mafia entsprang Ende der 80er Jahre der zusammengewürfelten Gruppe TCA, die in Jugendzentren erste Erfahrungen sammelte. In Anlehnung an NWA stand die Abkürzung TCA für Therapy Against Animosity. Von den ursprünglich sechs Mitgliedern blieben schließlich drei zusammen, um ihren Mix aus italienischen und türkischen Einflüssen zu verbreiten. ...mehr

Busta Rhymes

Die Genesis des Busta Rhymes ...mehr

Coo Coo Cal

Puttin Milwaukee On The Map Eastcoast, Westcoast, Süden und vielleicht noch Detroit - die Gegenden kennt man als HipHop-Hochburgen. Aber Milwaukee? Eine Stadt im mittleren Westen Amerikas, in der sich laut der offiziellen Homepage Reisende wohl fühlen: ”In Milwaukee gibt es prachtvolle Hotels, wunderbare Museen, ausgezeichnete Restaurants, und eine breite Palette von professionellen Sportmannschaften; und das alles innerhalb einer wundervollen, schönen, städtischen Umgebung.“ Was um alles in der Welt kann eine solche Stadt bloß mit HipHop zu tun haben? Auf den ersten Blick rein gar nichts. ...mehr

Anacron

“Put Out A New Album Every Two Weeks” “Life’s A Game Of Chance That Sees No Favourites At The Table In This Casino. Some Wager Stiffe, Others Take Greater Risks, Some Continually Take Great Losses, But Dont Quit.” (Anacron auf seinem Album “True Blue Beatnicc”) 1980 und 1982 waren die Jahre, in denen HipHop durch Auftritte von Africa Bambaataa und der Rocksteady Crew an die Westküste, speziell Los Angeles, gelangte, so Brian Cross in seinem 1993 erschienenen Buch “It’s not about a salary...”. ...mehr

Warren G

“Der Regulator kehrt zurück!” In Long Beach, California, formierte sich einst “213”, benannt nach dem Area Code der Stadt, deren Mitglieder später ihren festen Platz im HipHop finden würden. Die Gruppe bestand aus den damals noch unbekannten Snoop Dogg, Nate Dogg und Warren G., der über seinen Halbbruder Dr. Dre auch die nötigen Verbindungen besaß und von ihnen so überzeugt war, daß er sie an seinem bahnbrechenden “The Chronic”-Album mitarbeiten ließ und ihnen so den Weg ebnete. ...mehr

Kinderzimmer Productions

“Wir sind da wo oben ist” Kinderzimmer Productions sind Quasi Modo und Textor, die “Im Auftrag ewiger Jugend und Glückseligkeit”, so der Titel ihres 1996er Albums, mit ihrer eigenen Version des deutschen HipHops die Szene bereichern. Nach ihrem letzten Album, der “Hohen Kunst der tiefen Schläge” (1998), melden sie sich nun nach drei Jahren Arbeit wieder zurück, verkünden “Wir sind da wo oben ist” und halten Ulm weiterhin auf der deutschen HipHop-Landkarte präsent. ...mehr

Mobb Deep - Infamy

1993 veröffentlichten Mobb Deep “Juvenile Hell” und katapultierten sich mit ihrem düsteren Sound und ihren rauhen Ghetto-Geschichten in die Oberliga des HipHops. Die weiteren Alben von Havoc und Prodigy “The Infamous” (1995), “Hell on Earth” (1996) und “Murda Muzik” (1999) sowie Prodigys Solo-Album “H.N.I.C.” (2000) festigten ihren Status als Ikonen des New Yorker “Undergrounds” und bescherten ihnen neben dem Respekt der Szene auch große Verkaufserfolge. Nun liegt ihr neuer Longplayer “Infamy” vor, über das wir mit Prodigy sprachen. ...mehr