MKZWO Magazin

Drei Jahre ist es inzwischen her, dass Dissythekid mit seiner brachial-vertrippten "Pestizid EP" den deutschen HipHop-Zirkus zum ersten Mal aufgemischt hat. Wenn er in der Zwischenzeit nicht gerade innovative Videos für diverse Rap- und Pop-Größen gedreht hat oder mit Geistesverwandten wie Lance Butters und Ahzumjot auf Tour gegangen ist, dann haben Dissythekid und sein dunkles Schatten-Alter-Ego Fynn weiter an ihrem äußerst eigenständigen Soundentwurf zwischen tiefen 808-Bässen, tonnenschweren Drums und psychedelischen Samples, zwischen unironischen Deutschrap-Zitaten, Anti-Premiumboxen-Rhetorik und subtiler Systemkritik gefeilt.